Anti-Diskriminierungs-Richtlinie des Hamburger Fecht-Clubs e.V.
Der HFC spricht sich gegen jegliche Form der Diskriminierung aus, darunter Sexismus, Rassismus und sog. Fremdenfeindlichkeit, Homo-, Bi- und Transphobie sowie Ableismus (Behindertenfeindlichkeit), Altersdiskriminierung, Klassismus, Lookismus (Diskriminierung aufgrund des Aussehens), Bodyshaming oder Fettphobie.
Wir möchten, dass sich alle Menschen bei uns sicher und frei vor Diskriminierung und sonstiger Gewalt fühlen und sehen uns als Verein in der Verantwortung, die Grundlagen dafür zu schaffen. Wir dulden keine Übergriffe, egal ob verbal oder körperlich, gegen unsere Mitglieder oder andere Menschen, die sich als Gäst*innen in unserem Verein aufhalten und verpflichten uns, diesen möglichst vorzubeugen. Uns sind Würde und Achtung voreinander sehr wichtig, so dass wir auch im Umgangston miteinander diese Werte wahren. Wir bemühen uns, Konflikte untereinander offen und respektvoll zu lösen, um ein wertschätzendes Miteinander zu fördern.
Ebenso ist es unsere Pflicht, angemessen zu reagieren, sollte es doch zu Diskriminierung (oder jeglicher Form von Gewalt) in unserem Verein kommen. Dazu gehört in erster Linie, im Interesse der Betroffenen zu handeln und diese zu schützen und unterstützen. Für den Fall, dass es zu Übergriffen beziehungsweise Diskriminierung kommt, ermutigen wir die Betroffenen daher, sich für Unterstützung an uns, insbesondere an dazu ernannte Beauftragte des Vereins zu wenden. Gleiches gilt für alle, die Diskriminierung im Verein beobachten oder vermuten und nicht selbst betroffen sind. Das geht auf mehreren Wegen:
- Persönliche Ansprache der Gleichstellungsbeauftragten (aktuell Sinah S. (sie/ihr)) in Präsenz, z.B. jederzeit beim Training oder anderen Vereinstreffen
- Mail an die Gleichstellungsbeauftragte (aktuell Sinah S.) unter frauenwartin@hamburger-fechtclub.de (gerne auch anonym, also ggf. von anonymer Mailadresse und ohne Angabe des Namens)
- Unter dem folgenden anonymen Beschwerdeformular: https://tinyurl.com/bdp97xw2 Auf Wunsch können dort auch Kontaktdaten angegeben werden oder in einer separaten Mail an die Gleichstellungsbeauftragte auf die Beschwerde verwiesen werden.
- Für Anliegen zum Thema ,,Prävention und sexualisierte Gewalt“: Persönliche Ansprache der Beauftragten Anja Bültemeier oder Kontakt per Mail (anja.bueltemeier@web.de)
Alle Anliegen werden (soweit rechtlich zulässig) vertraulich behandelt, außer nach vorheriger Absprache auf ausdrücklichen Wunsch der Betroffenen.
Wir ergreifen außerdem laufend weitere Maßnahmen zur Prävention von Diskriminierung und verpflichten uns zu regelmäßigem Diskurs in diesem Bereich. Um welche Maßnahmen es sich im Einzelnen handelt (z.B. Anti-Diskriminierungs-Workshops, Richtlinien etc.), wird über die Website des HFC bekanntgegeben. Wir laden Mitglieder dazu ein, an der Ideenfindung mitzuwirken und zu diesem Zweck die Gleichstellungsbeauftragte (s.o.) zu kontaktieren.
Der Vorstand des Hamburger Fecht-Club e.V. (HFC)

